Von Markenuhren und Lederarmbändern

04. August 2011

Der Deutsche liebt Marken
Wohl nicht nur in Deutschland sind Uhren von Markenherstellern beliebter als solche namenloser Firmen. Besonders teuer oder spottbillig sollten die Stücke für den deutschen Kunden jedoch nicht sein. Ungefähr die Hälfte der verkauften Armbanduhren bewegt sich in der Preiskategorie zwischen 50 und 100 Euro. Das ist erschwinglich, verspricht aber zugleich eine gewisse Qualität. Kaum jemand will sich immer wieder nach nur wenigen Jahren eine neue Uhr zulegen, weil die alte unansehnlich zerkratzt ist oder ihre Funktion nicht mehr entsprechend erfüllt. Und das auch, wenn kein Vermögen ausgegeben worden ist.

Viele Lederarmbänder voller Schadstoffe
Angetrieben wird die Mehrzahl der Uhren von einem Quarzwerk. Ums Handgelenk legt man sie sich gern mit einem Armband aus Leder, Ausnahme sind  natürlich die Taucheruhr, die nach wie vor von einem Kautschukband gehalten wird. Das ist elegant und natürlich. Wie eine vor wenigen Jahren durchgeführte Studie allerdings gezeigt hat, sind Lederarmbänder in vielen Fällen recht schadstoffbelastet. Bis auf einen von 19 Herstellern erhielten alle die Note “ungenügend”.

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